Hier Rückmeldungen zu meiner Arbeit:
„In unserer Familiengeschichte gibt es ein prägendes Ereignis, das auch 60 Jahre später noch präsent im Erinnern und Erzählen der Großverwandtschaft ist: Ein Verkehrsunfall, der nicht nur für den Fahrer – meinen Großvater – tödlich endete. Im voll besetzen Auto dabei auch dessen Schwiegervater, der den Unfall schwer verletzt überlebt. Als Bürgermeister seines Dorfes führte dieser Buch über amtliche Tätigkeiten. In diesem Buch fanden wir inmitten unbenutzter Seiten eine Art Tagebuch. Darin auch ein Abschnitt, der so beginnt: ‚Heute am 4. Dezember 1959 ergreife ich nochmals die Feder um über das größte Unglücksjahr in meinem Leben zu berichten. […]‘
Durch die sorgfältige und gewissenhafte Transkription dieser privaten Aufzeichnungen in Sütterlin half uns Karola Röder, diesen Schatz der Familiengeschichte zu bergen. Unbezahlbar.“
Dr. Daniel Weber
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„Frau Röder war im Projekt ‚Provenienzforschung im Gemälde- und Skulpturenbestand der Städtischen Sammlung Würzburg für die Zugangsjahre 1945 bis 1975‘ mit der inhaltichen Auswertung des schriftlichen Nachlasses des Gründungsdirektors Heiner Dikreiter (1893-1966) betraut. Im Fokus standen die von Heiner Dikreiter in den Jahren 1948 bis 1966 geschriebenen 49 Tagebücher.
Frau Röder las und strukturierte das umfangreiche handschrifliche Material, entwickelte provenienzbezogene Fragestellungen, transkribierte die relevanten Textabschnitte und fasste sammlungsgeschichtlich bedeutsame Aussagen zusammen. Alle Ergebnisse dokumentierte Frau Röder in nachvollziebarer und gut lesbarer Form. Sie arbeitete vollkommen selbständig und erledigte die Aufgaben mit allergrößter Sorgfalt. Ihr sehr guter Arbeitsstil war extrem effizient und dabei außergewöhnlich zügig.“Beatrix Piezonka M.A. (Provenienzforscherin im Museum im Kulturspeicher Würzburg)
Und ein Auszug von Rechereche- und Transkriptionsaufträgen, die ich bisher gemacht habe
- Lesen von Einträgen im Umschlag einer alten Bibel, wie Eheschließung, Geburtstage, besondere Schicksalsmomente (Ende des 19. Jahrhunderts)
- Abschrift von Feldpostkarten aus dem 2. Weltkrieg
- Recherche von Familien-Zusammenhängen in Tauf-, Heirats- und Sterberegistern aus lateinisch-geführten Kirchenbüchern zurückgehend ins 16. Jahrhundert
- Transkription eines familiären Briefwechsels aus dem 18. Jahrhundert
- Archivalische Quellenauswertung und Transkriptionen für die Hamburger Historikergenossenschaft eG von Dokumenten aus der Mitte des 18. Jahrhunderts
- Transkription eines Familienstammbaums über 4 Generationen (1930er Jahre)
- Abschrift eines Singspiels von Franz Benda für das barockwerk Hamburg (18. Jahrhundert)
- Transkription der Kauf-Urkunde eines Grundstücks (19. Jahrhundert)
- Abschrift und Erstellung eines Druckfähigen Layouts für ein Kochbuch der Großelterngeneration (1950er Jahre)
- Transkription eines amtlichen „Heiratsschein“ von 1929
